bereits seit einiger zeit beginne ich wochentage mit der Rachel Maddow Show. die sendung läuft abends auf msnbc und ist in europa am nächsten morgen online verfügbar. dabei ist die sendung in segmente gegliedert, zwischen denen werbung sowie kurze 30-sekunden-spots von msnbc selbst gezeigt werden - gesprochen werden die spots von den stars des senders wie eben Rachel Maddow, Lawrence O'Donnel oder Chris Matthews:
Freitag, Januar 24, 2014
Donnerstag, Januar 16, 2014
recht auf remix am 30c3
ende letzten jahres war ich zum ersten mal in meinem leben beim chaos communication congress. und ich muss sagen, dass ich wirklich sehr beeindruckt war. obwohl der veranstaltungsort eigentlich ein langweiliges kongresszentrum war, hat ihn sich die ausschließlich ehrenamtliche kongressorganisation mit einer unzahl an freiwilligen komplett angeeignet. selten war ich bei einem kongress in sovielen vorträgen, die fast alle interessant waren. ein erlebnis.
umso ehrenvoller, dass ich selbst mit einem vortrag zum thema recht auf remix / right2remix mitwirken durfte:
eine download-version mit zwei tonspuren (deutsch/englisch) gibt es auch.
umso ehrenvoller, dass ich selbst mit einem vortrag zum thema recht auf remix / right2remix mitwirken durfte:
eine download-version mit zwei tonspuren (deutsch/englisch) gibt es auch.
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Montag, Oktober 28, 2013
erLesen
mehr als sechs jahre nach der veröffentlichung von 'Freie Netze. Freies Wissen.' war ich unter anderem zu diesem thema zu gast in der büchersendung erLesen auf ORF III. es gibt sogar einen trailer zur sendung, der sich aber leider nicht einbetten lässt, deshalb nur ein screenshot:
weil es zu fernsehsendungen nicht wie bei podcasts eine link-liste zu den angesprochenen themen gibt, hier zumindest der hinweis auf die deklaration unter fiktion.cc, in der Elfriede Jelinek und andere diesen schönen satz formuliert haben:
istwar dienstag, 29.10., 20:15 Uhr und danach ist die sendung wohl noch eine woche in der tvthek verfügbar mittlerweile gibt es die ganze sendung auf youtube zum nachsehen:
weil es zu fernsehsendungen nicht wie bei podcasts eine link-liste zu den angesprochenen themen gibt, hier zumindest der hinweis auf die deklaration unter fiktion.cc, in der Elfriede Jelinek und andere diesen schönen satz formuliert haben:
"Dass Lesen Geld kostet, ist ein Übel, dessen Notwendigkeit es immer neu zu beweisen gilt."und auch ein zitat, das ich leider nicht mehr ganz genau erinnert habe, gilt es hier richtigzustellen, nämlich die twitkrit-definition von lesenswerten Twitter-aphorismen:
"Unter dem Druck der 140 Zeichen zu Diamanten gepresste Alltagskohle."erstausstrahlungstermin
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Mittwoch, August 21, 2013
interview mit einem YouTuber
Aaron Troschke wurde durch einen auftritt bei "Wer wird Millionär" bekannt (vgl. SZ-artikel) und hat mittlerweile seinen eigenen YouTube-channel. in kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung geht es dort im vorfeld der bundestagswahl auch um politische themen. zu fragen rund um eurokrise, griechenland und staatsverschuldung durfte ich als experte im wahrsten sinne des wortes mitspielen:
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Dienstag, August 06, 2013
halbvorstellung (3): 'Post-Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre' von Christian Heller
im unterschied zu den ersten beiden einträgen in der serie halbvorstellung, bei denen es um bücher ging, denen auf halber strecke die luft ausgeht, ist es dieses mal umgekehrt. das buch „Post-Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre“ von Christian Heller kommt nämlich erst in der zweiten hälfte richtig auf touren.
vor allem im ersten kapitel wird das internet - wohl als durchaus bewusst gewähltes stilmittel - zum akteur gemacht ("Das Netz will alles lernen über diese Welt," S. 8) und apodiktisch wird der verlust von privatsphäre als unumkehrbar und unaufhaltbar dargestellt ("Die Kämpfe um Datenschutz und Privatsphäre sind Rückzugsgefechte," S. 24). das alles kommt viel krawalliger und plumper daher, als der differenzierte und nachdenkliche zweite teil des bands.
vielleicht liegt der schleppende start aber auch daran, dass in der ersten hälfte des buches viel erklärt und eingeführt wird, das - abgesehen von der informativen "Kleine[n] Geschichte des Privaten" in kapitel 2 - netzaffinen leser/innen schon bekannt sein dürfte.
vor allem im ersten kapitel wird das internet - wohl als durchaus bewusst gewähltes stilmittel - zum akteur gemacht ("Das Netz will alles lernen über diese Welt," S. 8) und apodiktisch wird der verlust von privatsphäre als unumkehrbar und unaufhaltbar dargestellt ("Die Kämpfe um Datenschutz und Privatsphäre sind Rückzugsgefechte," S. 24). das alles kommt viel krawalliger und plumper daher, als der differenzierte und nachdenkliche zweite teil des bands.
vielleicht liegt der schleppende start aber auch daran, dass in der ersten hälfte des buches viel erklärt und eingeführt wird, das - abgesehen von der informativen "Kleine[n] Geschichte des Privaten" in kapitel 2 - netzaffinen leser/innen schon bekannt sein dürfte.
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Freitag, Mai 24, 2013
warum ich (wo) blogge
wissenschaftliches bloggen ist immer noch ein nischenphänomen. das merkt man daran, dass die grundlegende frage nach dem "warum bloggen?" immer noch zum start für eine blogparade taugt (bei der re:publica 2012 gab es auch eine session zu diesem thema).
persönlich tue ich mir mit der antwort darauf deshalb schwer, weil sie je nach blog variiert:
persönlich tue ich mir mit der antwort darauf deshalb schwer, weil sie je nach blog variiert:
- auf governance across borders, einem forschungsblog im engeren sinn mit einer interdisziplinären autor_innengruppe, versuche ich in meinen beiträgen laut zu denken, ideen auszuformulieren und aktuelle entwicklungen in meinen forschungsfeldern zu kommentieren. eine auswahl der dort veröffentlichten blogeinträge haben wir kürzlich in form eines leicht editierten blogbuchs als book-on-demand und e-book veröffentlicht.
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Dienstag, Mai 07, 2013
recht auf remix [update]
im rahmen des digitale gesellschaft e. V. habe ich gemeinsam mit anderen in den letzten wochen an einer initiative für ein "recht auf remix" gearbeitet und auf der re:publica 13 vorgestellt. klarerweise ist katzencontent integraler kampagnenbestandteil:
bei der unterzeichnung der petition bitten wir darum, den link zu einem lieblingsremix anzugeben, um auf diese weise remixkultur zu dokumentieren.
[update]
Eva Flecken hat mich auf der re:publica 13 zur kampagne interviewt:
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Dienstag, April 30, 2013
ein blogbuch
neben meinen spärlichen blogeinträgen hier und häufigeren beiträgen auf netzpolitik.org habe ich zusammen mit Sigrid Quack vom Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) vor knapp 4,5 jahren das forschungsblog "governance across borders" gegründet und auch dort regelmäßig gebloggt.
gemeinsam mit dem im laufe der zeit dazugestoßenen mitherausgeber Phil Mader haben wir im letzten halben jahr gut 120 einträge ausgewählt, thematisch gruppiert und leicht überarbeitet als blogbuch mit dem titel "governance across borders: transnational fields and transversal themes" neu veröffentlicht.
dank großzügiger unterstützung des MPIfG war danach nicht nur lektorat und grafisch aufwändige gestaltung sondern auch eine open-access-veröffentlichung möglich: das PDF der druckversion sowie eine e-reader freundliche epub-version gibt es als kostenlosen download. wer mag, kann das buch aber auch auf papier bestellen.
gemeinsam mit dem im laufe der zeit dazugestoßenen mitherausgeber Phil Mader haben wir im letzten halben jahr gut 120 einträge ausgewählt, thematisch gruppiert und leicht überarbeitet als blogbuch mit dem titel "governance across borders: transnational fields and transversal themes" neu veröffentlicht.
dank großzügiger unterstützung des MPIfG war danach nicht nur lektorat und grafisch aufwändige gestaltung sondern auch eine open-access-veröffentlichung möglich: das PDF der druckversion sowie eine e-reader freundliche epub-version gibt es als kostenlosen download. wer mag, kann das buch aber auch auf papier bestellen.
Dienstag, März 19, 2013
ode (6) an Kathrin Passig
ich kann mich nicht erinnern, jemals einen schlechten text von Kathrin Passig gelesen zu haben. mehr noch, ich kann mich nicht einmal an einen schlechten tweet oder eine schlechte facebook-status-meldung erinnnern. sie ist deshalb nicht nur die ideale person, um anderen twitter näher zu bringen. an ihrem beispiel lässt sich auch das fav-paradox auf twitter veranschaulichen: zumindest an mir kann ich beobachten, dass ich tweets von jenen menschen, denen ich besonders begeistert folge, weniger häufig favorisiere oder retweete als solche von menschen, die weniger aber immer noch gut twittern. graphisch lässt sich das folgendermaßen illustrieren:
denn eigentlich müsste man bei den wenigen menschen am rechten ende der kurve jeden einzelnen tweet faven. damit würde man sich aber nicht nur als twitter-stalker outen. der einzelne fav würde dadurch auch völlig entwertet.
nicht nur, aber auch deshalb, braucht es diese ode hier, um Kathrin Passig angemessen zu würdigen.
denn eigentlich müsste man bei den wenigen menschen am rechten ende der kurve jeden einzelnen tweet faven. damit würde man sich aber nicht nur als twitter-stalker outen. der einzelne fav würde dadurch auch völlig entwertet.
nicht nur, aber auch deshalb, braucht es diese ode hier, um Kathrin Passig angemessen zu würdigen.
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#martensteinern
es gibt auf diesem blog die serie "ode an". eröffnet wurde sie mit einer ode an Harald Martenstein. schon seit längerem finde ich diese allerdings nicht mehr angebracht. stattdessen bin ich für die einführung des begriffs "martensteinern":
#martensteinern: common sense ressentiment im gewand des nonkonformisten präsentieren stefan-niggemeier.de/blog/harald-ma… cc @niggi
— Leonhard Dobusch (@leonidobusch) 19. März 2013
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