170 Speaker:innen (rd. 58% davon weiblich, 2% non-binär), 570 Teilnehmende, 41 Volunteers und Moderatorinnen, insgesamt 74h40min Programm und 50+ Videos von Vorträgen, die in den nächsten Tagen via YouTube/PeerTube und auf Okto Community TV ausgespielt werden.
Diese Zahlen haben wir am Ende der ersten re:publica vienna noch auf der Bühne hergezeigt, bevor wir uns zum Sound von "Never gonna give you up" an den Abbau gemacht haben.
Und doch können Zahlen nicht vermitteln, was da in zwei Tagen re:publica im Kulturhaus Brotfabrik in Wien passiert ist. Auch deshalb, weil eben vieles 'passiert' ist im Sinn von ungeplant, spontan und zufällig geschehen:
- das überraschende Wiedersehen mit alten Bekannten am Weg vom einen Saal zum anderen
- die Entscheidung, den Besuch des Vortrags sausen zu lassen und lieber später auf Video nachzuschauen, weil das Gespräch mit einer gerade neu kennengerlernten Teilnehmerin gerade so spannend ist
- die Pause alleine auf einer der Hipster-Bänke in der Sonne, die notwendig war, weil die ganzen Eindrücke und neuen Einsichten im Kopf erstmal sortiert werden wollen
- körperlich spürbare Reaktionen von Gänsehaut bis Euphorie, wenn ein besonders inspirierender Vortrag(smoment) nicht nur einen selbst, sondern den ganzen Saal gleichzeitig berührt
Gleichzeitig ist es erklärtes Ziel der re:publica, einen Raum für solche glücklichen Zufälle, Ereignisse und Momente zu schaffen, für jene "Serendipity", für die es im Deutschen kein gutes Wort gibt.
Im Rückblick und beim Lesen von vielen Berichten im Netz, ist mein Gefühl, dass es uns auch in Wien gelungen ist, so einen Raum zu schaffen. Und das macht mich wiederum sehr froh und glücklich, weil es eben nicht vollständig planbar war.
Insofern: vielen Dank an alle, vom Orga-Team in Wien und Berlin über Partner, Vortragende und Volunteers bis hin zu, ganz besonders, den Teilnehmenden, die das möglich gemacht haben. Und mich jetzt schon erste Vorfreude auf die nächste re:publica Vienna 2027 spüren lassen.


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